PedESD

Es dürfen nur noch Einlagen und Zurichtungen im und am Schuh getragen werden, die eine Baumusterprüfung besitzen!

Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren können mit Hilfe der berufsgenossenschaftlichen Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit vermieden werden. Im Januar 2007 ist eine Änderung der berufsgenossenschaftlichen Richtlinie BGR 191 (jetzt DGUV 112-191) in Kraft getreten, welche sich mit der Benutzung von Fuß- und Knieschutz befasst. Seitdem muss bei jeder orthopädischen Anpassung von Sicherheitsschuhen durch ein offizielles Prüfinstitut (PFI) geprüft werden, ob diese den Anforderungen der Norm EN ISO 20345 weiterhin entsprechen. Danach wird eine EG-Baumusterprüfbescheinigung ausgestellt. Wir haben für Sie einige Informationen rund um das Thema orthopädischer Fußschutz zusammengefasst und können es Ihnen ermöglichen, schmerzfrei und komfortabel Ihre Arbeit zu verrichten.

So einfach geht’s

Ablaufbeschreibung für Einlagen und/oder orthopädisch angepasster Sicherheitsschuhe:

  1. Vorstellung beim Orthopädieschuhmachermeister
    • Auswahl des richtigen Schuhs
    • Vermessen des Fußes
  2. Ausfüllen der Anträge G0100, G0133 und G0134
    (bei Erstversorgung zusätzlich ärztl. Befundbericht vom Orthopäden)
  3. Einreichen der Anträge beim Kostenträger:
    Deutsche Rentenversicherung (Bund, Süd, etc.) bei Versicherungszeit mehr als 15 Jahre, Berufsgenossenschaften, Bundesagentur für Arbeit, Integrationsamt......
  4. Nach erfolgreicher Genehmigung Fertigung und Abgabe der Sicherheitsschuhe nach DGUV 112-191